Beijing: Zurück nach Hause

Nachdem wir direkt neben unserem Hotel bei „Langosch“, „Plattfrittiertem“ und warmer Sojabohnenmilch noch einmal das chinesische Frühstück genossen haben, hieß es auch schon Abschied nehmen. Während die beiden Mädels mit dem Zug Richtung Chinesische Mauer wollten, nahmen wir das Taxi nach Dongzhimen, um mit dem Airport Express an den Flughafen zu kommen. Wie bei der Anreise ging’s dann ereignislos über Helsinki, Frankfurt und Mannheim zurück ins beschauliche Schwetzingen, wo wir gegen 20 Uhr zwar erschöpft, aber auch gebräunt und glücklich ankamen. Es war ein toller Urlaub!

Fotos des Tages:

Erstellt am Montag 26. Oktober 2009
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Helsinki: „Kippis!“ und Bärensalami

Als der Wecker um 7 Uhr klingelte, war die Nacht leider viel zu kurz gewesen – schließlich waren wir noch bis 02:30 beschäftigt gewesen, die ideale Packstrategie zu finden. Nach unseren Erfahrungen bei der Alpenexkursion hieß das Motto diesmal „weniger ist mehr“: jeder von uns musste in den nächsten drei Wochen nur mit einem 60l-Rucksack und einem Daypack auskommen.

Vom Schwetzinger Bahnhof starteten wir unsere Reise eine Stunde später und erreichten den Frankfurter Flughafen via Mannheim gegen 09:15. Genügend Zeit für den Bustransfer zum Terminal 2 und den Check-In am Finnair-Schalter. Mit einer kleinen „Embraer“-Maschine ging es zunächst in rund 2,5 Stunden nach Helsinki, wo wir einige Stunden Aufenthalt bis zu unserem Weiterflug nach Beijing hatten.

Während unser Gepäck durchgeschleust wurde, nutzten wir die Zeit, um mit dem Airport Bus (5,90 EUR, alle 20 Minuten) ins Stadtzentrum zu fahren und uns so einen Eindruck von der finnischen Hauptstadt zu verschaffen.  Da dort alles recht überschaubar ist, ließen sich die Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß ablaufen: der Senatsplatz [Senaatintori] mit Domkirche und Regierungspalais, die Uspenski-Kathedrale (die größte orthodoxe Kirche außerhalb Russlands) und der Hafen mit seiner Markthalle (die samstags bereits um 16:00 schließt, so dass wir keine der Fleisch- und Fischspezialitäten probieren konnten).

Nach langer Suche fanden wir dann endlich auch ein finnisches Restaurant („Savotta„), das – auch wenn es zu touristisch ausgerichteten Kette gehört – einen gewissen Charme hatte. Chen Nees Lachssuppe war zwar nicht der Kracher, aber mein „Holzeinschlag in Hattuvaara“ (17,90 EUR) – eine kleine Auswahl kalter Fleisch-Spezialitäten, aufgelockert durch eingelegtes Gemüse – war interessant: das erste Mal Bär (in Salamiform) gegessen. Dazu das teuerste und gleichzeitig schlechteste Bier (ein selbstgebrautes „Finlandia Sahti“, 7,50 EUR) getrunken, das aber immerhin 8 Umdrehungen mitbrachte. Warum wir uns dort trotzdem wohl fühlten? Muss wohl an unserer guten Stimmung gelegen haben …

Gegen 18:00 machten wir uns auf zurück zum Flughafen und ab ging die Post. Nach einer Lasagne und einem australischen Chardonnay zum Abendessen durchstöberten wir das umfangreiche Entertainment System (alles „on demand“) und wählten schließlich eine Folge Boston Legal (mit deutlich fetteren Schauspielern  als in den bei uns ausgestrahlten Episoden), um uns die Zeit bis zum Einschlafen zu verkürzen.

Fotos des Tages:

And here for our english-speaking followers:

HELSINKI:“KIPPIS!“ AND BEAR SALAMI

The alarm rang at 07:00. The night was too short – we had been busy with finding out the best packing strategy till 02:30 am. The Alps excursion had taught us well: „less is more“. So the plan was to make do with a 60L rucksack and a daypack each for the next 3 weeks.

The trip finally started an hour later at the Schwetzingen train station and we reach the Frankfurt airport via Mannheim at about 09:15. Enough time for the bus transfer to T2 and check in at the Finnair counter. A small „Embraer“ machine flew us to Helsinki (2,5 hrs), where we spent a couple of hours before continuing to Beijing.

While our luggage was being unloaded and loaded again, we made use of the time to take the airport bus to town centre (5,90 Euro, every 20min) for an impression of the city. As the city was rather small, the attractions could be reached comfortably on foot – the Senaatintori with the Cathedral and Parliament House, the Uspenski-Cathedrale (the biggest orthodox church outside Russia) and the port with its Market Square (which closes on Saturdays at 16:00 already, hence we couldn’t try the meat and fish specialities).

After a long search we finally found a Finnish restaurant („Savotta„), which – though clearly aiming at tourists – possessed a certain charm. Chen Nee’s salmon soup was ok, but my „Hattuvaara’s meat Savotta“ (17,90 Euro) – a small selection of cold meat specialities dressed with pickled vegetables – was interesting. Ate my first bear (as salami). And with that the most expensive but worst beer ever (a homebrew „Finlandia Sahti“, 7,50 Euro ), its only salvation being the 8% vol. Despite it all we still felt snug and comfy there. Must be our good mood.

Around 18:00 we returned to the airport – up up and away! After a lasagne and an Australian Chardonnay for dinner we browsed through the extensive (Chen Nee: „extensive“?) flight entertainment system (everything „on demand“) and settled finally for an episode of Boston Legal (the actors were much fatter than the ones still shown on TV at home) to help time pass faster before our sleep.

Erstellt am Samstag 3. Oktober 2009
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